Eine prickelnd erotische Geschichte

Lust zu spielen?

Eine erotische Reise in das Reich der Sinne und das breite Spektrum der prickelnden Ekstase

Vorspiel

Es herrscht eine Bullenhitze und ich schwitze ein wenig an den Stellen, an denen die Haut Haut berührt. Auf dem Weg ins Büro springe ich noch schnell in die Apotheke, um ein mir peinliches Medikament zu kaufen.

 

Seit Jahren juckt mir von Zeit zu Zeit fürchterlich die Analgegend. Doch damit ist es nicht getan – wenn es nur beim Jucken bleiben würde. Normal ist jedoch eine Verschlimmerung, die sich bis zur Entzündung des Anus ausdehnt und den Toilettengang an sich in reine Qual verwandelt.

 

Man stelle sich einen brennenden Schmerz vor, der einen auch noch über den Tag hinweg peinigt. Die einzig wirksame Hilfe besteht in einer Cortison Salbe. Nach ein paar Tagen Behandlung – hierfür drücke ich einen Zentimeter der weißen Salbe auf den Zeigefinger und führe diesen ein wenig

 

 

 

in meinen Hintern ein – erfahre ich endlich eine Linderung der Beschwerden.

Natürlich steht auch der Anwendungsbereich auf der Salbe und darum finde ich es peinlich, sie in der Apotheke zu kaufen. Du steckst ja nie in den Gedanken der weiblichen Angestellten, welches Kopfkino da so abläuft.

 

Lautlos öffnet sich die elektrische Schiebetür und ich betrete einen steril eingerichteten Raum, der gefühlte fünfzehn Grad kühler als die aktuelle Außentemperatur wirkt.

 

Überall stehen Regale mit Zahnpasta, Zecken Zangen, Sonnencreme, Döschen und Salben, Schminke und Cremes. Ich schaue mich ein wenig um und erblicke an der Theke links zwei Apothekerinnen, die in ein Gespräch vertieft sind.

 

Eine passt perfekt in die Kategorie „wasserstoffblond, gelockte Haare und naiv“, die andere hat ebenfalls blonde Haare und wirkt sehr unscheinbar.

 

Da ich der einzige Kunde bin, gehe ich zielstrebig auf die beiden zu. „wasserstoffblond“ entfernt sich und „Miss Unscheinbar“ nimmt mein Rezept entgegen, schaut mir in die Augen und schon muss ich meinen ersten Eindruck von wegen “unscheinbar” revidieren.

 

Magnetisierende blaue Augen, begleitet von schwarz getuschten Wimpern rauben mir für einen Moment den Atem. Zwischen den einzelnen Haaren der Wimpern kann ich die Krümel der Schminke sehen.

 

 

 

 

 

Bei ihrer Nase fällt mir auf, dass die allgemein übliche Kerbe zwischen den Augen fehlt, sondern der Nasenrücken nahtlos und ohne Knick in die Stirn übergeht.

 

Während sie auf das Rezept schaut, nutze ich die Gelegen-heit, meinen Blick schweifen zu lassen.

 

Sie trägt ein blaues T-Shirt mit der Aufschrift „Stadt Apotheke“. Dieses spannt sich unverschämt über die prallen Brüste, die von einem BH gehalten werden. Dieser „Büstenhalter“zeichnet sich überaus reizvoll unter dem schlichten hautengen Shirt präzise ab.

 

Frau „Unscheinbar“ dreht sich um und geht zur hinteren Wand, um etwas in einem Monitor nachzuschauen. Ich würde den Raum auf gefühlte dreizehn Grad taxieren und sie trägt eine einfache kurze Jeans, die einen Blick auf Ihre Schenkel und den knackigen Po erlaubt.

 

Ich bin in der Tat sprachlos, als sie mir sagt, dass ich die Salbe erst morgen abholen kann. „Kein Problem“, entgegne ich mit kehliger Stimme und bezahle im voraus. Sie gibt mir lächelnd einen Abholschein und wie ferngesteuert stehe ich wieder bei 40 Grad Celsius auf der Straße.

 

Total verwirrt gehe ich ins Büro, total unfähig, mich zu konzentrieren.“Mist, du hast noch nicht einmal ihren Namen gelesen und musst sie immer noch „Miss Unscheinbar“ nennen“, höre ich eine Stimme in mir sagen. Ich fühle mich beschwingt wie lange nicht mehr. Einen Nachteil hat die ganze Geschichte jedoch: So wirklich ein Signal in meine Richtung gesendet hat „Miss Unscheinbar“ nicht.

 

 

 

 

Zugegeben, ich ein Meister im Erkennen weiblicher Signale? Nein, kein Diplom an der Wand hängen, ebenfalls nicht, wenn es um die Interpretation von „Eva´s“ Signalen geht. Nicht das ich Signale von Frauen auch nur annähernd interpretieren oder gar erkennen könnte.

 

Meine Strategie mit Frauen in Kontakt zu kommen geht hauptsächlich über direktes ansprechen.

 

Meine Gedanken drehen am Rad. Wenn es doch nur irgendwo ein Patentrezept geben könnte! Vielleicht lässt sich ja ein Szenario erschaffen, in dem sie mich ansprechen kann? Ja, ich muss ihr den Ball zuwerfen! Da ich sowieso warte, bis die Initiative von Frauen ausgeht, ist das wohl die Top Idee. Ich grinse in mich hinein. Ja, das ist es!

 

Tonnen von weiteren Fragen kreisen in meinem Gehirn. Mein Adrenalin Spiegel befindet sich mindestens dreißig Prozent über Durchschnitt. Am Abend gehe ich ins Bett und schlafe total besch….eiden.

 

Die Krümel zwischen ihren Wimpern lassen mich nicht los. Ich zermartere mir den Kopf, wie ich beim Abholen der Salbe Kontakt mit ihr herstellen kann, ohne brauchbares Ergebnis.

 

Am nächsten Morgen wache ich wie gerädert auf und bereite mich so gut es eben geht auf den Tag vor. Innerlich wahnsinnig unruhig und komplett fixiert auf dieses eine unvorhersagbare Ereignis. Es ist genau so, wie es nur ein Adrenalin Junkie kennt. Fixiert auf ein unbestimmtes Ereignis. Ist die Sucht erst wieder geweckt, kreisen die Gedanken nur darauf bezogen, nicht gerade produktiv, aber so was von intensiv!

 

 

 

Wie ferngesteuert komme ich im Büro an und habe den Plan, ihr einfach meine Visitenkarte zu geben. Als Mitarbeiter von

T -Mobile hat man immer mal die Möglichkeit, jemanden in einen besonders günstigen Tarif zu schleusen.

 

Soweit so gut, mittlerweile ist es zehn nach neun und ich mache mich auf den Weg zur Apotheke. Die Tür öffnet sich und ich trete ein. Es ist niemand zu sehen und nach gefühlten fünf Minuten, die wahrscheinlich nur 10 Sekunden waren, kommt „Frau Wasserstoffblond“ und fragt was ich will.

 

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mich eventuell jemand anderes als „Miss Unscheinbar“ bedienen könnte – dumm von mir! Ich stottere etwas von abholen und sie verschwindet mit dem Abholzettel irgendwo nach hinten. „Mist, Mist, riesiger Haufen Mist!“ höre ich es in mir schreien.

 

Sie kommt wieder, gibt mir die Salbe und zeigt keine Regung in ihrem wie gemalten Gesicht. Ich sage ihr, dass die Dame von gestern mich auf mein Namensschild angesprochen hätte, wegen T-Mobile und Tarifen und so und lege Ihr meine Visitenkarte hin.

 

„Ach das war Catherina“, sagt sie. „Ich gebe Ihr die Karte, wenn Sie um zwölf Uhr kommt“. Ich verabschiede mich und fühle mich wie ausgekotzt. Was soll Catherina nur denken, wenn sie die Karte bekommt?

 

Sie hat mich ja keineswegs auf etwas angesprochen. Egal und nicht mehr zu ändern. Ich werde wohl die nächsten Jahre um die Apotheke einen Bogen machen, damit ich dieses peinliche Gefühl vermeiden kann. Klar hoffe ich, dass sie irgendwie auf meine Karte reagiert. Vielleicht kommt sie eines Tages sogar zu mir in den Laden?

 

 

Ich gehe arbeiten und lasse den Tag so vor sich hin rinnen. Es passiert nichts besonderes, doch Adrenalin hält mich bei Laune.

 

Alleine zu lügen und die Visitenkarte zu überreichen hat mir schon einen extremen Kick gegeben. Irgendwie wie betrunken zu sein und auf etwas zu warten, auch wenn es nie passiert. Weißt du, in so einem Moment ist das völlig bedeutungslos.

 

Abends mache ich mir ein Rührei mit einer getoasteten Scheibe Fleischkäse. Dazu gibt es einen leckeren Bordeaux, den ich online bei einem Weinhändler erworben habe.

 

Beep…..Beep……Handynachricht über WhatsApp: „Hallo Handy-man, bereit für eine Tarifauskunft?“ Wow, das ist eine unbekannte Nummer! Mein Puls erreicht in Nullkommanichts Schwindel erregende Höhen. Was nun? Das könnte Catherina sein (hoffentlich) oder wer auch immer. Antworte ich lieber besonders geistreich oder eher platt?

 

Jetzt gilt es blitzschnell zu reagieren! Ich schreibe: „Wenn du mir deinen Namen verrätst, dann berate ich dich sogar jetzt nach Feierabend“. Das war sicher zu platt und jetzt kommt keine Antwort mehr zurück.

 

Ich warte und warte – lange. Als ich mich gerade wieder meinem Festmahl widmen will kommt die Antwort: „Lust zu spielen?“

 

Ich: „Ähm ja, was denn?“

Sie: „Mein Spiel!“

Ich: „Du hast ein Spiel?“

 

Sie: „Ja oder Nein?“

 

 

Ich: „Ja klar!“

 

Was war das denn gerade? Mein Puls schnellt auf 180. Ich bin gespannt wie Harry und bin nicht einmal sicher, wer da am anderen Ende whatsappt.

 

Sie: „Die Regeln: Ich frage und du musst antworten! Ich habe drei Minuten Zeit. Wenn du die Antwort verzögerst, bekommst du eine Strafe. Bist du bereit?“

 

Ich: „Na dann los!“

Sie: „Wie alt?“

Ich: „32“

Sie: „Deine Lieblingsfarbe?“

 

Ich: „Grün“

Sie: „Wann war dein erstes Mal?“

 

Aha, es geht zur Sache. Mein Puls macht bobongobobong

 

Sie: „Du verzögerst!“. Dafür bekommst du zwei Strafminuten. Los, antworte!“

Ich: „Mit 15!“

Sie: „Wann und wie war es am schönsten?“

Ich: „Im Baggersee. Wir standen mitten im See auf einer Sandbank. Es war am Abend und das war wirklich endgeil!“

Sie: „Mit wie vielen Frauen warst du schon im Bett?“

 

Boah, wenn ich zu viel schreibe ist das nicht gut, schreibe ich jedoch zu wenig, könnte auch das zum Nachteil werden. In Wirklichkeit waren es so um die zwölf. Was mach ich nur?

Sie: „Du zögerst, du verlierst gerade dein T-Shirt. Los, zieh es aus und antworte.“

 

Ha ha lustig, sie kann mich gar nicht sehen. Da mir sowieso viel zu warm ist, ziehe ich es trotzdem aus

 

Ich: „Zwölf!“

Sie: „Auf was stehst du besonders?“

Ich: „Apothekerinnen“

 

Sie: „Und sexuell?“

Ich: „Massage“

 

Sie: „Zeit ist um. Hat es dir gefallen?“

Ich: „Ja schon“

Sie: „Wenn du willst lesen wir uns morgen wieder!“

Ich: „Ich habe auch Fragen!“

Sie: „Mein Spiel sieht keine Fragen von dir vor. Bis morgen.“

 

Total aufgewühlt gehe ich auf den Balkon und rauche die erste Zigarette seit drei Wochen. Ich bin so gespannt auf morgen und kann kaum erwarten, wie es weiter geht. Verständlich, oder?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erste lustvolle Wellen

 

 

Ich schlafe unruhig und bin irgendwie angeheizt, ohne dabei richtig scharf zu sein. Mancher würde jetzt vielleicht denken, an so einem Tag musst du es dir doch schön selbst besorgen! Nein, ich finde sie einfach in meiner Vorstellung schön, schwimme dabei in Adrenalin und nicht in purem Testosteron. Ich kann versichern, dies ist ein feiner Unterschied.

 

Morgens um vier komme ich auf die Idee, unter einem Vorwand heute einfach in die Apotheke zu gehen. Ist doch eine Überlegung wert, oder? Jetzt ist es aber wirklich genug! Wieder rein in den Schlaf bitte! Beginnend von einhundert zähle ich mit jedem Atemzug eins runter einhundert, neunundneunzig, neunundachtzig ……Mist…… verzählt….. wieder von vorne… neunundneunzig, .…..achtundneunzig…. bei siebenunddreißig schlafe ich endlich ein.

 

Bei der Arbeit am nächsten Tag mache ich eine Pause von fünf Minuten. Richtig, ich muss in die Apotheke. Keine Idee, was ich kaufen soll. Allein die Chance, einen erneuten Blick auf Catherina erhaschen zu können treibt mich schon den ganzen morgen an.

 

Es ist wieder fürchterlich heiß und ich betrete verschwitzt den Kühlraum mit seinen frostigen Temperaturen. Ohhh nein, heute ist nur eine Angestellte anwesend, die ich auf Mitte fünfzig schätze. Eher Typ Mama mit strenger gerader Frisur. Ich will damit auf keinen Fall andeuten, dass ich etwas gegen das Alter hätte.

 

 

Wir werden alle älter, aber ich wollte doch einen Blick auf meine Fantasie werfen.

 

Da ich schon einmal hier bin, frage ich einfach nach Massageöl. Umgehend ergießt sich ein Schwall von Informationen über mich. Von Typ Nuss über Bio- bis Natur, von Preis bis Duft bekomme ich eine hoch kompetente Beratung. Ich entscheide mich für das teure Bio-Öl von Klosterfrau – Mann ist ja Marken bewusst – und überlege mir auf dem Weg zur Kasse, ob ich mich damit heute Abend einreibe und es mir einfach mal genüsslich selber mache.

 

Plötzlich, wie herein geschlichen, sehe ich aus dem Augen-winkel Catherina von hinten zu einem Regal laufen. Sie behandelt mich wie Luft und räumt etwas in Schubladen der dortigen Schrankwand.

 

Sie streckt mir dabei Ihren knackigen Hintern direkt ins Blickfeld. Erneut trägt sie diese kurze Jeans und das knallenge, schlichte Shirt. Das sie mich nicht beachtet, verunsichert mich noch mehr. Hurra, als sie wieder nach hinten geht, würdigt sie mich wenigstens eines Blickes. EIN BLICK – ha!

 

Kein Lächeln, nichts ermutigendes, rein gar nichts. Genauso, als ob ich ein normaler Kunde wäre. Ich habe keine Ahnung mehr, mit wem ich gestern geschrieben habe. Eigentlich unmöglich, dass sie es war, oder? Vollkommen irritiert katapultiert mich die automatische Tür in gefühlte fünfundvierzig Grad.

 

Verwirrt durch die Energie in der Apotheke bringe ich den Tag noch so gerade hinter mich und gehe auf die Minute genau nach hause, um mir ein leckeres Essen zu zelebrieren.

 

 

Gute Küche balanciert mich immer noch am besten.

 

Heute gibt es Kabeljau unter Basilikum Tomaten Gemüse mit Ziegenkäse gratiniert. Dazu gönne ich mir Blattspinat mit Zwiebeln und Sahne, verfeinert mit Kurkuma und etwas Chilipulver.

 

Sehr exquisit, kann ich nur sagen. Das Kochen lenkt mich angenehm ab und bringt mich auf andere Gedanken. Wunderbar, das Leben hat mich wieder!

 

Ich habe gerade die Hälfte gegessen, da macht es wieder Beep…..Beep! Umgehend schießt mein Puls hoch. Ich bekomme Schweißausbrüche und im Nu ist alle gerade erst wieder erworbene Normalität komplett dahin. Soll ich in Ruhe zu ende essen oder direkt lesen? Ich lese sofort.

 

Sie: „Spielen?“

Ich: „Klar“

Sie: „Altes oder neues Spiel?“

 

Was ist das denn? Ich bin doch so schon auf 180, aber natürlich will ich mehr davon. So viel Adrenalin bis ich platze bitte!

 

Ich: „Wie geht das neue?“

Sie: „Erst entscheiden, dann spielen.“

 

Boah, die traut sich was. Ist es Catherina aus der Apotheke oder doch jemand anderes. Ich bin mir überhaupt nicht mehr so sicher bei der Sache.

 

Ich: „Gut, dann das neue Spiel.“

 

 

 

Ich bin Verrückt! Ich kann doch gar nicht wissen, was gleich kommt. Irgendwie gebe ich gerade ein wichtiges Stück Kontrolle ab.

 

Sie: „Gut, wo wohnst du?“

Ich: „Haierweg 13“

Sie: „Du kommst in die Rehlingstraße 14, 3.Stock bei Peters. Die Tür bleibt von jetzt an genau fünfzehn Minuten angelehnt. Danach ist sie verschlossen!

 

Du kannst es mit dem Fahrrad schaffen und bring das Massageöl mit!“

 

Was für ein Hammer! Sie heißt also Catherina Peters. Ich starte Google Maps und checke. Shit, die Beta Version sagt fünfzehn Minuten mit dem Fahrrad. Aber schon für das suchen habe ich sicher eine Minute benötigt.

 

Na warte, dir werde ich es zeigen. Ab ins Bad, schnell gepinkelt, den Mund gespült und los. In Flip Flops stürme ich die Treppe runter und merke, wie ich das Massageöl vergessen habe. Wieder zwei Stockwerke hoch,diesmal barfuß und schnell immer zwei Stufen auf einmal und zack zack. Mundspülung ins Waschbecken spucken, Massageöl gegriffen und mit richtig Tempo wieder die Treppen runter.

 

Im Flur schnappe ich mein Rad und los geht´s. Wie ein Besessener trete ich in die Pedalen. Ich kenne den Weg und mit der Anstrengung verfliegt auch das Adrenalin. Ich habe einmal gelesen, wenn man vor einer Rede oder Prüfung aufgeregt ist, soll man Treppen steigen. Nun gut, ich erziele den gleichen Effekt mit dem Fahrrad. Keine Ahnung, wie viel Zeit ich schon verloren habe, aber ich gebe mein Bestes.

 

 

 

Ich rase über eine rote Ampel, ein Auto hupt. Was soll das? Hat der Fahrer denn gar kein Verständnis? Es geht hier um Leben und Tod! Vor meinem inneren Auge sehe ich eine Wohnungstür zuschnappen. Nein, bitte nicht!!!!

 

Krachend und scheppernd fliege ich geradezu über den Bordstein. Ich erreiche die Rehlingstraße. Wo ist um Himmels Willen Hausnummer 14? 8..10..12 yeah, da ist sie.

 

Als ich das Fahrrad an die Wand lehne, finde ich die Eingangstüre offen. Catherina hat wohl eine Streichholz-schachtel zwischen Türe und Zarge platziert.

 

Ich werfe mich gegen die Türe. Barfuß nehme ich zwei Stufen auf einmal und fliege fast drei Stockwerke hoch.

 

Es handelt sich um einen Altbau mit Holztreppenhaus. Ich nehme sogar die Hände zur Hilfe und ziehe mich zusätzlich am Geländer hoch. Endlich bin ich am Ziel, dritter Stock.

 

Es gibt zwei Wohnungstüren, beide verschlossen. „Kann nicht sein!“ stöhnt es in mir, während ich die Namen lese. Alles andere, nur kein Peters. Ich renne eine Etage höher, mit einer puren Verzweiflung, als ob es hier um alles geht. Innerer Jubelschrei! Angekommen im vierten Stock sehe ich eine Türe, die nur angelehnt ist. Ich schaue auf das Namensschild – Peters! Ich bekomme kaum mehr Luft und stoße die Türe auf…..

 

Auch gut als Geschenk geeignet :-)  www.lust-zu-spielen.de für eine Rezension bei Amazon kommt hier das nächste Kapitel!!

Jordan Perkor

Copyright © 2014 Jordan Perkor

Alle Rechte auf Reproduktion, Weitergabe und Veröffentlichung in jeder Form und allen bekannten Medien liegen allein und exklusiv beim Autor

Widmung

Ich widme diese Geschichte meiner geliebten Frau, die unglaubliche Dinge für mich und mit mir tut.

 

Ein besonderer Dank geht weiterhin an alle Mitglieder des :

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